Gestern Abend war Hans Platzgumer mit einem besonderen Buch im Gepäck auf der Bühne: Präsentiert wurde der Roman »Die ungeheure Welt in meinem Kopf« (Elster & Salis Wien). Bei diesem Buch, das aus der Reihe des sonstigen Schaffens Hans Platzgumers …
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»Kafkas letzte Tage«: 7. Mai 1924
Kafkas Konstitution vor der Tuberkulose Es wird langsam wärmer, Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad. Vor seiner Erkrankung war Kafka sehr sportlich. So wanderte er viel und gerne, spielte Tennis und ritt. Zudem besaß er ein eigenes Ruderboot und besuchte …
»Kafkas letzte Tage«: 6. Mai 1924
Robert Klopstocks Ankunft Vereinzelte Schauer, es wird etwas wärmer, die Temperaturen liegen zwischen 6 und 16 Grad. Am 6. Mai kommt Robert Klopstock in Kierling an und bezieht ein Zimmer im Sanatorium. Die Anreise des befreundeten Medizinstudenten stand schon länger …
»Kafkas letzte Tage«: 5. Mai 1924
Ein reger Austausch zwischen Kierling und Prag Es fällt mäßiger Regen und es kühlt ab, Temperaturen zwischen 10 und 12 Grad. Die Kommunikation mit Freunden und Verwandten geschieht vor allem über Briefe; telefoniert wird selten und Besuche im Sanatorium wehrt …
»Kafkas letzte Tage«: 4. Mai 1924
Trinken Das Wetter wird ein wenig besser, es ziehen nur vereinzelt Schauer auf, Temperaturen zwischen 10 und 17 Grad. Das wiederkehrende Thema ›Trinken‹ bestimmt Franz Kafkas Alltag im Sanatorium. Besonders aus den Gesprächsblättern geht hervor, wie schmerzhaft das Trinken für …
»Kafkas letzte Tage«: 3. Mai 1924
Eine fatale Nachricht Ein weiterer verregneter Frühlingstag in Kierling, die Temperaturen erreichen 7 bis 18 Grad. Franz Kafkas Befinden verschlechtert sich, Dr. Oscar Beck, Facharzt für Ohren-, Nasen-, und Kehlkopfleiden, informiert Kafkas Freund Felix Weltsch in einem Brief über dessen …
»Kafkas letzte Tage«: 2. Mai 1924
Elli Hermannová, geb. Kafka Mäßiger Regen, es bleibt kühl, die Temperaturen liegen zwischen 9 und 14 Grad. Elli, drei Jahre älter als ihre Schwester Ottla, war ebenfalls eine enge Vertraute Kafkas. In sein Tagebuch schrieb Kafka: Ich bin vor meinen …
»Kafkas letzte Tage«: 1. Mai 1924
Ottla Davidová, geb. Kafka Beständiger Nieselregen, die Tagestemperaturen liegen zwischen 8 und 14 Grad. Da es für den kranken Kafka zu anstrengend geworden ist, wendet sich Dora Diamant in mehreren Briefen aus dem Sanatorium an seine jüngere Schwester Ottla. Dora …
TACHELES: Fatima Naqvi
Gestern Abend war die Literatur- und Filmwissenschaftlerin Fatima Naqvi in Daniela Strigls Gesprächsreihe ›TACHELES‹ zu Gast. Naqvi lehrt an der Yale University, der sie im Gespräch mit Strigl eine besondere Aufgeschlossenheit gegenüber den Geisteswissenschaften einräumte. Auch die österreichische Literaturwissenschaft finde …
»Kafkas letzte Tage«: 30. April 1924
Pfingstrosen Anhaltender Regen bei Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad eine Schärpe wie in den Südseemärchenimmer nur ganz wenig Blumennicht diese Haufen, aber genau Kafka, Gesprächsblatt 11 Kafkas Liebe zur Natur bleibt nicht auf den Garten beschränkt. Auch der Pflege …
»Kafkas letzte Tage«: 29. April 1924
Die Liebe zur Natur Regen, bei Temperaturen von 9 bis 15 Grad Im Grünen fühlte Kafka sich besonders wohl. Seine Wohnorte waren stets von Gärten und Grünflächen umgeben, die ihn nicht nur zum Sonnen, sondern vor allem auch zum Gärtnern …
»Kafkas letzte Tage«: 28. April 1924
Franz Werfel Schauer, bei Temperaturen von 10 bis 18 Grad Kafka versucht im Sanatorium weiterhin zu lesen, auch wenn es ihm schwerfällt. Auf ein Werk freut er sich besonders: den neuerschienenen Roman »Verdi. Roman der Oper« von Franz Werfel, den …
»Kafkas letzte Tage«: 27. April 1924
Der Schriftsteller Franz Kafka Schauer, Nieselregen, es wird deutlich kühler, die Temperaturen liegen zwischen 11 und 15 Grad 1912 veröffentlichte Kafka sein erstes Buch, den Band »Betrachtung«, im Rowohlt Verlag. Direkt nach dem ersten Treffen mit dem Verleger in Leipzig …
Neue Österreichische Literatur: 20 Jahre ›BÖS‹
Gestern Abend feierten wir gemeinsam mit dem ›BÖS‹ Geburtstag. Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums durften wir zahlreiche Vertreter*innen des Berufsverbands Österreichischer SchreibpädagogInnen in der Literaturgesellschaft begrüßen. Nach einigen Willkommensworten durch Ursula Ebel führte Semier Insayif, seit 2023 Präsident des ›BÖS‹, durch …
»Kafkas letzte Tage«: 26. April 1924
Alternative Behandlungsmethoden Temperaturen zwischen 9 und 21 Grad, trocken Um alle Möglichkeiten für Franz Kafkas Behandlung auszuschöpfen, möchte Dora Diamant auch einen Naturheilkunde-Arzt hinzuziehen. Während dies vom Sanatorium abgelehnt wird, ist Kafka gegenüber alternativen Behandlungsmethoden nicht abgeneigt. Einige Jahre zuvor …
›CZ – AT [t∫æt]‹: Dora Kaprálová und Nataša von Kopp
In der dritten Ausgabe der Reihe ›CZ – AT [t∫æt]‹ mit Michael Stavarič, die wir gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum Wien veranstalten, durften wir gestern Abend Dora Kaprálová und ihre Übersetzerin Nataša von Kopp in der Literaturgesellschaft begrüßen. Das Konzept …
»Kafkas letzte Tage«: 25. April 1924
Ärzte und Behandlungen Erstmals seit Kafkas Ankunft im Sanatorium zieht der Frühling ein. Es ist trocken und sonnig, bei Temperaturen von fast 22 Grad. Dora Diamant kümmert sich um Kafkas ärztliche Betreuung durch renommierte Fachärzte aus Wien, die nach Kierling …
»Kafkas letzte Tage«: 24. April 1924
Die Gesprächsblätter Ein kalter Tag, es regnet immer wieder, die Temperaturen klettern kaum über 10 Grad. Im Sanatorium wird Franz Kafka eine Schweigekur verordnet, die ihn dazu veranlasst, seine Gedanken in den sogenannten »Gesprächsblättern« festzuhalten. Sie ermöglichen Kafka die Kommunikation …