2023 führten uns unsere Lese.Salon-Lektüren von zwei Jakobs bis hin zum »achten Leben«. Angesiedelt in Ländern, die es teilweise heute nicht mehr gibt, und erzählend von Familien, deren Mitglieder nur zufällig miteinander verwandt sind – ein Großteil der ausgewählten Romane stellte Fragen zu Gesellschaft, Herkunft und Identität in den Mittelpunkt.
Folgende Bücher wurden gemeinsam gelesen und besprochen:
- Nino Haratischwili: »Das achte Leben (Für Brilka)« (Frankfurter Verlagsanstalt 2014)
- Clemens Bruno Gatzmaga: »Jakob träumt nicht mehr« (Karl Rauch, 2020)
- Norbert Gstrein: »Der zweite Jakob« (Hanser 2021)
- Gerda Blees: »Wir sind das Licht« (Erstveröff.: »Wij zijn licht« 2020; aus dem Niederländischen von Lisa Mensing, Zsolnay 2022)
- Saša Stanišić: »Herkunft« (Luchterhand 2019)
- Fatma Aydemir: »Dschinns« (Hanser 2022)