Saisonschluss heißt in der Literaturgesellschaft immer Lese.Auslese – und das schon seit dem Jahr 2004, einem Jahr, in dem Elfriede Jelinek den Nobelpreis erhielt und das Nokia 1110 das meistverkaufte Handy war. Seither haben, wie Manfred Müller zu Beginn des gestrigen Abends erzählte, 43 Lese.Auslesen stattgefunden, dabei wurden über 350 Bücher aus den jeweiligen Programmen deutschsprachiger Verlage besprochen.
Gestern hinzu kamen neun weitere Lieblingsbücher von Katja Gasser und Cornelius Hell, die dieses Mal eine sehr heterogene Auswahl mit wunderbaren Büchern aus ganz verschiedenen Richtungen getroffen haben:
- Xaver Bayer: »Hauch« (Jung und Jung)
- Yevgeniy Breyger: »hallo niemand« (Suhrkamp)
- Ivan Cankar: »Aus der Vorstadt« (übersetzt von Erwin Köstler; Johannes Heyn)
- Franziska Füchsl: »Am Rande der Müh« (Edition Thanhäuser)
- Karl-Markus Gauß: »Die Liebe kommt immer zu spät« (Zsolnay)
- Maja Iskra: »Uppercut« (übersetzt von Mascha Dabić, Maja Iskra; Zsolnay)
- Slobodan Šnajder: »Engel des Verschwindens« (übersetzt von Matthias Jacob, Rebekka Zeinzinger; Zsolnay)
- Verena Stauffer: »Strahlen« (Frankfurter Verlagsanstalt)
- Linda Stift: »Das Meer hat keine Scheibe« (Limbus)
Wie immer bei unserer letzten Veranstaltung vor der Sommerpause durfte auch der anschließende Saisonausklang mit selbstgemachter Bowle und Sangria nicht fehlen.
Moderation: Manfred Müller
Österreichische Gesellschaft für Literatur, 18. Juni 2026
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© ÖGfL -
Manfred Müller © ÖGfL -
Cornelius Hell © ÖGfL -
Katja Gasser © ÖGfL -
Katja Gasser, Cornelius Hell, Manfred Müller © ÖGfL -
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