Bei vollem Haus präsentierte Xaver Bayer gestern Abend seinen brandneuen Roman »Hauch« (Jung und Jung) in der Literaturgesellschaft. Wie Manfred Müller in seiner Einleitung erzählte, handelt es sich bei »Hauch« um einen Briefroman, der um zwei handelnde Figuren kreist. Der Schriftsteller Veit und die Übersetzerin Dora treffen die Abmachung, ein Jahr lang lediglich durch Briefe Kontakt zu halten. Er verbringt diese Zeit am Land auf einem Bauernhof, sie bleibt in der Stadt. Xaver Bayer und Ursula Ebel lasen einige eben dieser Briefe und brachten dem Publikum so die Geschichte näher.
Im anschließenden Gespräch mit Manfred Müller erzählte der Autor über seinen Schreibprozess – Briefe schreiben sei für ihn ein Motor, wieder ins Schreiben zu kommen –, über die Schwierigkeit, zwei briefliche Stimmen zu erschaffen und die Bedeutung sowie zunehmende Distanz von Kommunikation. Wie Xaver Bayer betonte, möchte er mit dem Buch eine Art Bestandsaufnahme der aktuellen Zeit darstellen.
Nach der Veranstaltung ließen die zahlreichen Gäste den Abend bei Wein und Knabbereien ausklingen. Zur feierlichen Atmosphäre trug ebenso eine von Xaver Bayer vorbereitete Musik bei, die von einer Reihe an Kassetten und CDs abgespielt wurde. Ein wahrlich schönes Fest zur Präsentation der Neuerscheinung.
Lesung: Xaver Bayer und Ursula Ebel
Moderation: Manfred Müller
Österreichische Gesellschaft für Literatur, 24. März 2026
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Xaver Bayer und Ursula Ebel © ÖGfL -
Manfred Müller © ÖGfL -
Ursula Ebel © ÖGfL -
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Xaver Bayer und Manfred Müller © ÖGfL -
Xaver Bayer © ÖGfL