Von kriegerischen Auseinandersetzungen in der Antike über die »dunklen Jahre« des Nationalsozialismus und den Rassismus Südafrikas bis hin zur »verschissenen Zeit« im Serbien der frühen 90er Jahre: Das Lesejahr 2022 führte uns durch verschiedenste Jahrhundert und in unterschiedlichste Reagionen der Erde. Und auch an die Gattung des Dramas haben wir uns dieses Jahr herangewagt.
Folgende Bücher standen dieses Jahr auf unserer Lesliste:
- Friederike Manner: »Die dunklen Jahre« (Erstveröff. 1948, Neuaufl. Edition Atelier 2021)
- Barbi Marković: »Die verschissene Zeit« (Residenz 2021)
- Madeline Miller: »Circe« (Little, Brown and Company 2018; dt. »Ich bin Circe«, Eisele 2018)
- Olga Tokarczuk: »Der Gesang der Fledermäuse« (Erstveröff. »Prowadź swój pług przez kości umarłych« 2009; aus dem Polnischen von Doreen Daume, Schöffling, 2011)
- J. M. Coetzee: »Disgrace« (Secker & Warburg 1999; dt. »Schande«, S. Fischer 2001)
- Hugo von Hofmannsthal: »Der Tod des Tizian« (Erstveröff.1892)